1. Herren sichern mit Sieg gegen Arminia Klassenerhalt

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren feiern im letzten Spiel der Saison Heimsieg über Arminia – Unteres Paarkreuz gibt die Punkte ab

Adler Hämelerwald – SV Arminia Hanover IV 9:2 (28:9). Konzentriert und hochmotiviert gingen die Adler in die Partie. „Wenn wir heute nicht verlieren, dann sind wir gerettet“, beschrieb Spitzenspieler Andre Lukatis treffend die Situation, „wenn wir verlieren, wird uns Engelbostel wohl noch überholen und wir müssen in die Abstiegsrelegation.“

Darauf schien die Oschem-Truppe überhaupt keine Lust zu haben. Andre Lukatis/Andy Oschem eröffneten die Partie mit einem Viersatzsieg über Thurow/Shahani (9,-10,24), Marvin Ohm/Rene Miglitsch knackten das Armimen-Spitzendoppel Guinard/Kashian (14,7,8) und Uwe Lukatis/Marco Schubert erhöhten durch einen Dreisatzsieg über Egbers/Zenker (7,9,8) auf 3:0.

„Wenn du nach den Doppeln 3:0 führst, dann spielst du die Einzel viel entspannter, da hast du nicht mehr so viel Druck“, suchte Marvin Ohm nach einer Erklärung, warum die Adler wie entfesselt aufspielten.

Denn Andre Lukatis konnte Dirk Thurow in drei Sätzen bezwingen (9,10,4), Marvin Ohm hatte Luis Guinard sicher im Griff (5,3,6), Andy Oschem hatte gegen Markus Egbers nach drei Sätzen die Nase vorn (9,6,9) und Rene Miglitsch rang Vahid Kashian in fünf Sätzen nieder (8,8,-7,-3,4).

Nach sieben Spielen stand es 7:0 für die Adler. Unglaublich! Nur noch ein Sieg, und der Klassenerhalt war da.

Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen. Uwe Lukatis gab sein Einzel gegen Sina Shahani in drei Sätzen ab (-9,-7,-7) und Marco Schubert konnte gegen Steffen Zenker nur einen Satz für sich entscheiden (-9,-6,9,-8). So stand es zwar 7:2 zur Halbzeit, der Vorsprung war immer noch komfortabel, aber was, wenn die Arminen jetzt Morgenluft gewittert hatten.

Alle Schwarzseher belehrte Andre Lukatis eines besseren. In beeindruckender Manier wies er im Spitzeneinzel Luis Guinard in die Schranken, siegte deutlich in drei Sätzen (1,5,7) und hatte damit den Klassenerhalt für seine Mannschaft gesichert.

Marvin Ohm war es dann vorbehalten, den letzten noch zum Sieg fehlenden Punkt zu machen. Gegen Dirk Thurow gelang ihm ein sicherer Dreisatzsieg (8,6,7).

Kreisliga Herren: 2. Herren siegreich in Uetze – Oberes Paarkreuz zu Null

TTC Rot-Weiß Uetze II – Adler Hämelerwald II 3:7 (14:25). „Über eure Aufstellung in Lehrte waren wir nicht erfreut“, so begrüßte der Uetzer Käpt´n die Adler. Damit spielte er darauf an, dass die Adler in Lehrte nur mit zwei etatmäßigen Spielern angetreten waren. Geht es doch bei Uetze und den Postlern darum, wer noch den Relegationsplatz erreichen kann. „Das können wir gut nachvollziehen“, entgegnete der Adler-Käpt´n Peter Inhülsen, „wir haben aber wenigstens noch einen Punkt in Lehrte geholt.“ ​​ 

Die Gastgeber gingen denn auch hochkonzentriert in die Partie. Budde/Hagemann ​​ brachten Peter Inhülsen/Florian Walny arg in Bedrängnis, gaben das Spiel aber nach vier Sätzen ab (10,-15,-8,-8). Krause/Meyer sorgten jedoch sofort für den Ausgleich. Sie bezwangen Marco Schubert/Bernd Waldenberger in vier Sätzen (-12,5,6,8).

Oben kam Marco Schubert gegen die Noppen von Declan Budde gut zurecht und siegte deutlich in drei Sätzen (1,8,5), während Peter Inhülsen einen glücklichen Fünfsatzsieg in der Verlängerung über Dylan Krause feierte (8,-9,4,-9,10). „Ich habe schon 10:6 geführt und dann habe ich gedacht, ich gebe das Spiel noch ab. Aber es ist ja noch einmal gut gegangen“, holte Peter Inhülsen auf der Bank tief Luft.

Unten hatte Bernd Waldenberger mit Markus keine Probleme, auch wenn er den dritten Satz abgeben musste (3,6,-8,6). Florian Walny musste dagegen gegen Jens Hagemann eine Fünfsatzniederlage einstecken (-10,-4,11,8,-6), so dass die Adler zur Halbzeit mit 4:2 in Führung lagen.

Im Spitzeneinzel wusste Peter Inhülsen seine Noppen besser einzusetzen als sein Gegner Declan Budde und gewann souverän in drei Sätzen (4,1,7). Marco Schubert kam wie schon Peter Inhülsen gegen Dylan Krause schwer ins Schwitzen, hatte aber am Ende nach vier Sätzen knapp die Nase vorn (-7,6,6,11).

Unten siegte Florian Walny gegen Markus Meyer, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, in drei Sätzen (10,6,4). Bernd Waldenberger konnte dagegen im letzten Spiel des Tages den zweiten Sieg von Jens Hagemann nicht verhindern. Er verlor in vier Sätzen (-10,-8,4,-5).

„Mein Sieg gegen Bernd war unheimlich wichtig. Wir und die Lehrter haben jetzt elf Punkte und die gleiche Spieldifferenz. Jetzt müssen die Lehrter im letzten Spiel in Wettmar mindestens einen Punkt holen. Wenn nicht, sind wir in der Relegation und die abgestiegen“, hofft Jens noch auf einen positiven Saisonausklang.

Damen nehmen Eltze II Punkt ab

2. Kreisklasse Jungen: Jungen unterliegen Spitzenteam aus Altwarmbüchen – Elias Gorny und Thies Marx zeichnen für die Adler-Punkte verantwortlich

Adler Hämelerwald – TuS Altwarmbüchen 2:8 (11:26). Gegen die Spitzenmannschaft aus Altwarmbüchen hätte schon ein Wunder geschehen müssen, wenn die Jungen um Elias Gorny die Halle als Sieger verlassen hätten. Das Spiel stand dann auch noch unter einem besonders schlechten Stern. Spitzenspieler Leonhard Heindorf hatte wegen Abi-Stress abgesagt und Elias Gorny hatte seinen Schläger zu Hause vergessen. Er bestritt seine Spiele mit einem Ersatzschläger von Thies Marx, den dieser vor langer Zeit im Kaufhaus erworben hatte.

Elias Gorny/Thies Marx eröffneten das Spiel mit einer Dreisatzniederlage über die Gehlhaar-Brüder Ole und Lasse (-8,-6,-7). Da auch David Pham/Max Neumann ihr Doppel gegen Plewa/Meyburg verloren (-8,-9,-5), stand es nach den Doppeln 0:2.

Oben fand Elias Gorny gegen Lasse Gehlhaar kein Mittel (-7,-7,-8) und David Pham machte gegen Ole Gehlhaar beim Stand von 8:4 im fünften Satz keinen Punkt mehr (5,-6,9,-10,-8), so dass sich ein Debakel andeutete.

Thies Marx sorgte anschließend für den ersten Punkt der Adler. Er behielt zweimal die Nerven und bezwang Vincent Meyburg in drei Sätzen (10,11,5). Joost Lange wollte gegen Jonas Plewa nachlegen, fand aber in keinem Satz ein Mittel (-2,-1,-1).

Im Spitzeneinzel gelang Elias Gorny gegen Ole Gehlhaar ein nie für möglich gehaltenen Fünfsatzsieg (-5,7,-6,10,7). „Ich bin immer besser mit dem Schläger zurechtgekommen“, freute sich Adlers Nr. 1.

David Pham musste dagegen gegen Lasse Gehlhaar eine Viersatzniederlage hinnehmen (8,-6,-7,-12).

Unten konnte Thies Marx gegen Jonas Plewa nur den ersten Satz für sich entscheiden (7,-4,-8,-6) und Joost Lange unterlag im letzten Spiel des Abends Vincent Meyburg ebenfalls in vier Sätzen (10,-8,-12,-7). ​​ 

Kreisliga Damen: Damen erkämpfen gegen Eltze II einen Punkt – Janin Barckmann und Maria Rodriguez mit weißer Weste

Adler Hämelerwald – TTC Eltze II 5:5 (17:20). Am Nachmittag kam die Nachricht, die niemand hören wollte. Spitzenspielerin Meike Scheithauer musste absagen. Als die Barckmann-Truppe dann am Ende einen Punkt errungen hatte, war die Freude groß. „Wir haben nie damit gerechnet, dass wir ohne Meike einen Punkt machen. Wir haben richtig gut gespielt“, freute sich Mannschaftsführerin Janin Barckmann. Doch zum Spiel:

Janin Barckmann/Rika Inhülsen eröffneten das Spiel mit einem Viersatzerfolg über Dietrich/Lehmann (-3,11,5,8), während Beatrix Reese/Tetyana Wedemeyer Graß/Irmer nach drei Sätzen zum Sieg gratulierten (-5,-7,-1).

Oben bezwang Janin Barckmann Wiebke Dietrich in vier Sätzen (-9,6,10,4). Rika Inhülsen verlor dagegen unglücklich gegen Renate Graß in fünf Sätzen (-3,8,5,-9,7).

Unten behielt Maria Rodriguez die Oberhand über Sabine Irmer (8,7,9), während Beatrix Reese Franziska Lehmann in drei Sätzen unterlag (-7,-9,-7). So stand es 3:3 zur halbzeit.

Es sollte weiter beim Unentschieden bleiben, denn in jedem Paarkreuz wurden die Punkte geteilt.

Obren gelang Janin Barckmann im Spitzeneinzel gegen Renate Graß ein knapper Viersatzsieg (-7,10,6,12), Rika Inhülsen verlor gegen Wiebke Dietrich in drei Sätzen (-6,-6,-7).

Unten setzte sich Maria Rodriguez in fünf Sätzen gegen Franziska Lehmann durch (-7,-6,12,6,9), während Beatrix Reese Sabine Irmer in drei Sätzen unterlag (-2,-7,-5).

Kreisliga Herren: 2. Herren unterliegen Post II – Oberes Paarkreuz holt nur zwei Punkte

Adler Hämelerwald II – Post SV Rot-Gold Lehrte II 3:7 (18:26). Für beide Teams ging es um nichts mehr. Trotzdem wollten beide natürlich gewinnen. So ging es auch gleich spannend los.

Peter Inhülsen/Florian Walny standen gegen Wilschnack/Winkler nach zwei Sätzen mit dem Rücken zur Wand, legten ab dem dritten aber noch ein paar Kohlen drauf, behielten zweimal die Nerven und siegten schließlich in fünf Sätzen (-2,-7,10,9,7).

Ganz anders erging es Marco Schubert/Bernd Waldenberger gegen Scholvin/Palnau. Nach wechselvollem Verlauf mussten sie in den fünften Satz, führten dort 10:6, stellten das Spielen ein, weil sie auf Fehler ihrer Gegner vertrauten, und verloren in der Verlängerung (-6,7,9,-8,-11).

Oben schien der Inhülsen-Truppe eine Vorentscheidung zu gelingen. Peter Inhülsen rang Michael Winkler in fünf Sätzen nieder (-8,7,11,-9,8) und Marco Schubert gelang ein Viersatzerfolg über Jonas Wilschnack (9,6,-9,6).

Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen. Florian Walny führte gegen Alexander Palnau im fünften Satz 8:4 und machte keinen Punkt mehr (7,-12,7,-3,-8), was Oldie Marco Schubert nur noch den Kopf schütteln ließ. „Zweimal am selben Abend eine 8:4-Führung im fünften abgegeben, erst David in der ​​ Jugend und jetzt Florian bei uns. Das gibt’s doch nicht, das darf doch nicht wahr sein“, jammerte der Adler. Als dann Bernd Waldenberger knapp gegen Marcus Scholvin verlor (9,-9,-5,-12), war die Führung dahin und es hieß 3:3 zur Halbzeit.

Aber es kam noch schlimmer. Peter Inhülsen verlor im Spitzeneinzel gegen Jonas Wilschnack in der Verlängerung des fünften Satzes (7,-9,9,-4,-11) und Marco Schubert verlor knapp gegen Michael Winkler (-10,-9,9,-9).

Unten hatte Florian Walny kein Glück gegen Marcus Scholvin (-10,-5,-9) und Bernd Waldenberger bezog eine Viersatzniederlage gegen Alexander Palnau (-8,-7,11,-4), so dass aus einer 3:1-Führung eine 3:7-Niederlage geworden war.

3. Herren verlieren das Derby gegen Arpke VII knapp

2. Kreisklasse Jungen: Langenhagen keine Reise wert – Elias Gorny holt den Ehrenpunkt

SC Langenhagen – Adler Hämelerwald 9:1 (29:7). Nur mit drei Spielern reisten die Adler an. So ging es von Anfang an nur um Schadensbegrenzung.

Elias Gorny/David Pham fanden gegen Thieße/Schmidt nie zu ihrem Spiel und verloren glatt in drei Sätzen (-2,-4,-3).

In den Einzeln lief es dann besser. Elias Gorny behielt gegen Jonas Schmidt in den ersten beiden Sätzen die Nerven und siegte zweimal in der Verlängerung. Trotzdem musste er noch in den fünften Satz, hatte da aber das Zepter in der Hand (10,10,-8,-8,4). Im Spitzeneinzel gegen Emil Thieße hatte er dann aber nur im zweiten Satz eine Siegchance (-7,-13,-3).

David Pham war der Pechvogle des Spiels. Gegen Emil Thieße hatte er die ersten beiden Sätze verloren, den zweiten davon in der Verlängerung, gewann den dritten sicher und setzte alles daran, in den fünften Satz zu kommen. Beim Stand von 10:9 schoss er eine Vorhand und hatte eigentlich den Punkt gemacht. Aber der Ball kam genau auf Emils Schläger, von dem er unerreichbar auf Davids Tischseite zurückprallte. Zwei leichte Fehler im Anschluss besiegelten Davids Schicksal (-8,-10,6,-10).

Gegen Jonas Schmidt lief es ähnlich. Zwei Sätze hatte er mit zwei Punkten Unterschied verloren, den vierten durch einen Netzroller, zwei Sätze klar gewonnen. Im fünften führte er 10:7 und brachte das Spiel nicht nach Hause (-12,5,4,-9,-11).

Joost Lange lieferte sich mit Ilias Kara einen Kampf auf Augenhöhe, konnte auch den ersten Satz für sich entscheiden, aber dann lief es nicht mehr richtig und er musste seinem Gegenüber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (10,-7,-7,-6).

Gegen Jannik Arber hatte er auch nicht das Glück des Tüchtigen. Nach zwei klar verlorenen Sätzen hatte er im dritten Satz ein Mittel gefunden, wie er Jannik bezwingen konnte. Aber leider reichte es nicht ganz, er verlor auch den dritten, und zwar in der Verlängerung (-6,-5,-10).

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren in Arpke – Hanh Pham muss Bernd Slomma zum Sieg gratulieren

TTC Arpke VII – Adler Hämelerwald III 6:4 (23:13). Ohne Punkte kehrte die Dritte aus Arpke zurück. Das lag vor allem daran, dass Spitzenspieler Hanh Pham dieses Mal nicht zwei Punkte einfahren konnte. „Bernd Slomma wird immer mehr zu meinem Angstgegner. Gegen ihn kann ich einfach nicht gewinnen“, so Adlers Nr. 1. Hatte er noch Heinz Reupke in vier Sätzen bezwingen können (4,-9,6,6), gratulierte er Arpkes Nr. 1 nach vier Sätzen zum Sieg (-12,-4,6,-8).

Da Jan Kaune ohne Punkt blieb (-8,-9,-8 gegen Bernd Slomma und -5,-8,-3 gegen Heinz Reupke), ging das obere Paarkreuz mit 3:1 an die Gastgeber.

Unten ging das Spiel unentschieden aus. Torsten Werner unterlag Manfred Born in drei Sätzen (-4,-5,-6), feierte aber gegen Friedhelm Jähnke einen Fünfsatzerfolg (9,-10,8,-2,6).

Moritz Luschei machte es ähnlich wie Torsten. Gegen Friedhelm Jähnke musste er eine Dreisatzniederlage hinnehmen (-7,-12,-6), während er Manfred Born in vier Sätzen schlagen konnte (10,-7,8,4).

Die Doppel endeten ebenfalls unentschieden. Hanh Pham/Jan Kaune unterlagen Slomma/Jähnke (-5,-1,-6), Moritz Luschei/Torsten Werner siegten über Reupke/Born in vier Sätzen (7,9,-7,7), so dass am Ende die negative Bilanz des oberen Paarkreuzes den Ausschlag für die Auswärtsniederlage gab.

2. Herren hat mit Aufstellungsproblemen zu kämpfen

Kreisliga Herren: 2. Herren lassen Punkt bei den Postlern – Oberes Paarkreuz holt alle Punkte

Post SV Rot-Gold Lehrte III – Adler Hämelerwald II 5:5 (19:17). Mit zwei mann Ersatz traten die Adler bei den Postlern an. „Wenn wir nicht verlieren wollen, müssen wir oben alles gewinnen. Ich will ja keinen Druck aufbauen“, meinte Mannschaftsführer Peter Inhülsen.

Leichter gesagt als getan. Denn die Postler benötigen im Abstiegskampf jeden Punkt. Peter Inhülsen/Marco Schubert mussten dann auch gegen Vogel/Link im Eröffnungsdoppel jede Menge Schweiß vergießen, bis ihr knapper Fünfsatzsieg feststand (-9,-9,1,7,7). Jan Kaune/Felix Ribbe bezogen dagegen eine Dreisatzniederlage gegen Karich/Bortfeld (-5,-5,-4).

Oben fügte Marco Schubert Spitzenspieler Ralf Vogel eine Dreisatzniederlage zu (6,8,4) und Peter Inhülsen schlug Ant-Mann Viktor Karich in vier Sätzen (-4,9,2,5).

Da unten Felix Ribbe Tina Bortfeld nach vier Sätzen zum Sieg gratulierte (8,-7,-4,-4) und Jan Kaune gegen Joachim Link den kürzeren zog (-7,-9,-8), stand es zur Halbzeit 3:3.

Oben gelang Peter Inhülsen ein Viersatzsieg über Ralf Vogel (8,8,-8,3) und Marco Schubert feierte einen Zittersieg über Viktor Karich (6,9,11). So stand es 5:3 und ein Punkt war eingetütet.

Jan Kaune musste anschließend Tina Bortfeld zum Sieg gratulieren (-6,-4,-6) und Felix Ribbe verlor unglücklich gegen Joachim Link (-10,5,-4,-10). Damit hatten die Postler noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen und einen Punkt gerettet. Während sich die Gastgeber freuten, saß Felix Ribbe wie ein Häufchen Elend auf der Bank. „10:6 im ersten geführt und dann noch verloren, im vierten 10:8 geführt und noch verloren. Ich brauche Training“, jammerte der Adler. ​​ 

Kreisliga Damen: Damen verlieren hoch gegen Mellendorf – Janin Barckmann holt den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald – Mellendorfer TV 1:9 (8:28). Die Gäste waren an diesem Abend nicht zu schlagen. Der Auftakt deutete jedoch nicht auf eine so hohe Niederlage hin. Meike Scheithauer/Janin Barckmann verloren zwar knapp gegen Burgdorf/Block (-9,7,-15,9,-5) und Maria Rodriguez/Tetyana Wedemeyer unterlagen Becker/Kairies in vier Sätzen (-7,7,-4,-9), aber Janin Barckmann stellte in ihrem Spiel gegen Nele Burgdorf durch einen Viersatzsieg (6,-6,10,5) schnell den Anschluss her.

Aber das sollte der erste und letzte Punkt der Adlerinnen gewesen sein. In den folgenden Spielen gelangen ihnen nur noch zwei Satzgewinne. Janin Barckmann holte einen im Spitzeneinzel gegen Kathrin Becker (9,-7,-5,-9) und für den zweiten zeichnete Maria Rodriguez verantwortlich (5,-5,-7,-8 gegen Nele Burgdorf). Beatrix Reese und Tetyana Wedemeyer gingen in ihren Spielen leer aus.

Kreisliga Herren: 2. Herren gegen den Meister aus Ahlten chancenlos – Marco Schubert verhindert die Höchststrafe

Adler Hämelerwald II – TSG Ahlten IV 1:9 (5:29). Gegen den Meister aus Ahlten traten die Adler mit einer Rumpftruppe an. Nur Marco Schubert und Bernd Waldenberger gehörten zur Stammbesetzung. Torsten Werner und Felix Ribbe stellten sich zur Verfügung, damit kein Ordnungsgeld fällig wurde. „Mit voller Truppe hätten wir heute auch nicht gewonnen“, meinte Oldie Marco Schubert. Dabei hatten sich die Gäste den Luxus geleistet, ihren Spitzenspieler Roland Wöhler zu Hause zu lassen.

Den Adlern gelangen schließlich nur fünf Satzgewinne. An allen war Marco Schubert beteiligt.

Im Doppel hielten Schubert/Werner die Partie gegen Engelke/Brandes lange Zeit offen und wären mit ein wenig Glück sogar in den fünften Satz gekommen (10,-5,-6,-14).

Im Spiel gegen Alexander Hemmerling holte Adlers Nr. 1 einen 0:2-Satzrückstand auf und sorgte für den Ehrenpunkt (-9,-9,10,-8,-5). Im Spitzeneinzel gegen Kai Engelke konnte er dann nur den zweiten Satz für sich entscheiden (-4,4,-2,-5). „Das war eine richtige Klatsche. Nach dem zweiten Satz habe ich gedacht, ich weiß jetzt, wie es geht, aber Kai hat besser gedacht und dann mit mir gemacht, was er wollte“, so Schubert hinterher.

4. Herren feiern Auswärtssieg beim härtesten Verfolger und sichern sich die Meisterschaft

2. Kreisklasse Jungen: Jungen siegen gegen Kirchhorst deutlich – Unteres Paarkreuz holt vier Punkte

Adler Hämelerwald – SSV Kirchhorst 8:2 (24:15). Zuerst sah es gar nicht nach einem deutlichen Sieg der Adler aus. Erst im zweiten Durchgang konnten sie sich entscheidend absetzen.

Leonhard Heindorf/David Pham eröffneten das Spiel mit einem Dreisatzerfolg über Will/Daniels (18,3,6). Elias Gorny/Thies Marx bezogen dagegen eine knappe Dreisatzniederlage gegen Teipen/Stiebritz (-9,-10,-3).

Oben gelang Leonhard Heindorf ein Viersatzsieg über Simon Teipen (-9,7,6,9), während Elias Gorny unglücklich Jan Will unterlag (-4,-10,-10).

David Pham musste anschließend trotz hoher Siege in den ersten beiden Sätzen noch in den vierten, in dem er aber nichts anbrennen ließ (4,4,-6,8). Thies Marx machte es noch spannender. Er kämpfte sich nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Lauren Daniels in den fünften Satz und hatte dort das bessere Ende für sich (-9,-3,5,5,8). So stand es 4:2 zur Halbzeit.

Im Spitzeneinzel setzte sich Leonhard Heindorf knapp gegen Jan Will durch (9,9,-6,6) und Elias Gorny rang Simon Teipen in fünf Sätzen nieder (12,-9,-7,6,5), so dass damit schon der Heimsieg feststand.

Unten gaben die Adler dann auch keinen Punkt mehr ab. Sowohl David Pham (-9,7,9,2 gegen Lauren Daniels) als auch Thies Marx (10,-11,4,8 gegen Jonathan Stiebritz) gewannen ihre Spiele in vier Sätzen. ​​ 

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren trotzen Spitzenteam der Postler einen Punkt ab – Marco Schubert holt unten zwei Punkte

Adler Hämelerwald – Post SV Rot-Gold Lehrte 8:8 (33:36). Nach vier Stunden Spielzeit stand es endlich fest, Unentschieden. Wer mit diesem Ergebnis besser leben kann, wird sich erst am Saisonende herausstellen.

Für beide Teams stand sehr viel auf den Spiel. Die Postler durften nicht verlieren, wollten sie im Aufstiegskampf noch ein gewichtiges Wort mitreden, die Adler benötigten jeden Punkt im Abstiegskampf.

Und die Gastgeber starteten furios. Andre Lukatis/Andy Oschem besiegten Bonhage/Ude (6,8,-6,6), Marvin Ohm/Rene Miglitsch knackten das Post-Spitzendoppel Möller/Bortfeld in fünf Sätzen (-8,-5,10,4,6) und Uwe Lukatis/Marco Schubert erhöhten gegen Sendrowski/Tillmann (8,-15,-4,10,7) auf 3:0. „Das war glücklich. Im vierten lagen wir schon 6:10 hinten. Aber wir waren gut drauf, haben immer an unsere Chance geglaubt“, so Routinier Marco Schubert.

Andre Lukatis erhöhte durch einen Dreisatzsieg über Justin Bonhage (2,9,3) sogar auf 4:0 und im Adler-Lager begann man schon von einem Heimsieg zu träumen.

Aber die Postler wollten nicht klein beigeben. Sie schüttelten sich kurz und schlugen zurück.

Nico Möller gab Marvin Ohm in fünf Sätzen das Nachsehen (7,-5,9,-9,7), Wolfgang Bortfeld bezwang Andy Oschem in vier Sätzen (7,8,-10,9), Andre Sendrowski gab gegen Rene Miglitsch keinen Satz ab (7,2,7) und Kevin Tillmann setzte sich in fünf Sätzen gegen Uwe Lukatis durch (11,6,-9,-7,8). Aus einem 0:4-Rückstand hatten die Postler in kurzer Zeit einen 4:4-Gleichstand gemacht.

Im letzten Spiel der 1. Halbzeit sorgte dann Marco Schubert durch einen hart erkämpften Fünfsatzsieg über Volker Ude (11,-9,-4,12,6) für die knappe 5:4-Halbzeitführung.

Und dann kam der Höhepunkt des Abends, das Spiel der Spitzenspieler Andre Lukatis und Nico Möller, sehenswerte Ballwechsel, unbändiger Kampfeswillen auf beiden Seiten und natürlich ein Spiel über fünf Sätze. Andre sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, führte 2:0 nach Sätzen und im dritten 7:2, als Nico noch einmal alles in die Waagschale warf, was er hatte, alles zurückbrachte, was zurückgebracht werden musste, alles rein schoss, was rein geschossen werden musste, und den Satz noch drehen konnte. „Jetzt habe ich ihn“, warf er seinen Mannschaftskameraden beim Weg vom Tisch zur Mannschaftsbank zu. Seine Aussage schien sich zu bewahrheiten, denn den vierten Satz gewann er souverän. Im fünften Satz hatte sich Andre aber wieder gefangen, konnte gleich zu Beginn des Satzes in Führung gehen und gab diese nicht mehr ab (6,9,-13,-3,7). „Das war ein klasse Spiel. Die beiden haben in der 1. Bezirksklasse nichts verloren“, bekam Oldie Marco Schubert seinen Mund vor Staunen nicht mehr zu. Die Adler durften sich aber nicht zu lange freuen.

Die Postler blieben dran. Justin Bonhage gab Marvin Ohm in vier Sätzen das Nachsehen (4,-4,8,10) und verkürzte auf 5:6.

Jetzt musste es der Käpt´n richten. In dem ewig jungen Duell zwischen Andy Oschem und Andre Sendrowski standen die Chancen 50:50. Klar, dass die Partie über fünf Sätze ging. Nach drei Sätzen hatte der Lehrter die Nase vorn, aber Adlers Käpt´n kam zurück, hatte ein Mittel gegen Andres Spielweise entdeckt und zog seine Linie konsequent durch. Am Ende stand ein wichtiger Fünfsatzsieg des Adlers (7,-10,-5,5,5).

Rene Miglitsch konnte anschließend gegen Wolfgang Bortfeld nicht nachlegen und musste seinem Gegenüber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,6,-2,-9).

Anschließend schien Uwe Lukatis gegen Volker Ude der so wichtige befreiende achte Punkt zu gelingen. Den ersten Satz entschied er dutlich für sich. Aber dann lief nichts mehr gegen Volkers Noppen und Uwe kassierte eine Viersatzniederlage (4,-8,-6,-3). So stand es vor den beiden letzten Spielen 7:7.

Marco Schubert behielt dann gegen Kevin Tillmann Gott sei Dank die Nerven. Nachdem er den ersten Satz deutlich gewonnen hatte, den zweiten mit einem einfachen Anti-Top-Rollaufschlag in der Verlängerung für sich entschieden hatte, erteilte ihm Kevin im dritten Satz eine Lektion. „Das sieht nicht gut, er weiß jetzt, wie es geht“, befürchtete Schubert das Schlimmste. Aber sein Mannschaftskamerad Rene Miglitsch richtete ihn auf, gab ihm die richtige Taktik mit auf den Weg. Und es klappte. Der Adler hatte im viersten Satz wieder die Nase vorn (7,10,-4,8) und sorgte damit für den achten Punkt.

Jetzt durften die Adler sogar auf zwei Punkte hoffen. Denn im Abschlussdoppel hatten sie bisher immer gut ausgesehen. Andre Lukatis/Andy Oschem kämpften dann gegen Möller/Bortfeld auch wie die Löwen, konnten die Postler aber nicht bezwingen (-10,-7,10,-6).  ​​ ​​ ​​ ​​​​ 

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren feiern Auswärtssieg beim Meisterschaftskonkurrenten Uetze – Felix Ribbe macht den Sieg klar

TTC Rot-Weiß Uetze V – Adler Hämelerwald IV 4:6 (17:22). Als die Adler die Halle betraten, wussten sie, was die Stunde geschlagen hatte. Die Rot-Weißen hatten zahlreiche Fans in die Halle gelockt. Sie sollten Stimmung verbreiten, die Adler aus dem Konzept bringen. „Das war erst einmal ungewohnt. Wir spielen doch lieber, wenn alles um uns herum ruhig ist“, so Wolfgang Gilster. Aber die Ecke-Truppe ließ sich trotz der ungewohnten Umgebung nicht ins Bockshorn jagen, stellte sich schnell auf die Situation ein. „Wenn du dich durch ein bißchen Tam-Tam beeindrucken lässt und dadurch nicht deine gewohnte Leistung abrufen kannst, dann hast du den Sieg auch nicht verdient“, war Spitzenspieler Norbert Brendel von der mentalen Stärke seiner Mannschaftskameraden überzeugt.

Hochkonzentriert gingen sie dann auch gegen den Tabellenzweiten an die Tische, wussten sie doch, dass sie sich keine Niederlage leisten durften, sollte der Traum von der Meisterschaft nicht platzen und sie dauerhaft „Vize-Adler“ genannt werden. Doch zum Spiel:

Wolfgang Ecke/Felix Ribbe eröffneten das Spiel mit einem Viersatzerfolg über Ahrens/Erdmann (8,10,-12,8) und Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes legten nach. Sie bezwangen Fograscher/Wrede in fünf Sätzen (-7,5,11,-6,7). „Das war spielentscheidend, dass wir gleich 2:0 aus den Doppeln rausgehen“, so Karl-Heinz Brandes nach dem Spiel.

Doch die Gastgeber gaben sich nicht so leicht geschlagen. Timo Fograscher gewann knapp gegen Wolfgang Gilster (9,-6,9,9) und Theo Ahrens gab Adlers Spitzenspieler Norbert Brendel, der sich noch nicht völlig von der Grippe erholt hatte, in vier Sätzen das Nachsehen (12,5,-10,4).

Wer jetzt meinte, dass die Adler geschockt waren, sah sich getäuscht. Sie schlugen sofort zurück. Felix Ribbe hielt Niclas Erdmann in vier Sätzen nieder (2,-9,10,5) und Wolfgang Ecke gewann gegen Kai Wrede in drei Sätzen (8,10,5). So stand es 4:2 zur Halbzeit aus Sicht der Adler.

Im Spitzeneinzel sorgte Norbert Brendel durch einen Dreisatzsieg über Timo Fograscher (3,7,14) für den fünften Punkt, der praktisch die Meisterschaft bedeutete.

Die Gastgeber gaben aber nicht auf, setzten sich weiter zur Wehr und waren erfolgreich. Theo Ahrens brachte Wolfgang Gilster eine Dreisatzniederlage bei (9,7,13) und Niclas Erdmann gewann, wenn auch glücklich in der Verlängerung des fünften Satzes, gegen Wolfgang Ecke (-8,-4,11,2,10). „Ich hätte mich treten können, ich führe 2:0 und bring das Ding nicht nach Hause“, so Wolfgang Ecke völlig zerknirscht.

Im letzten Spiel des Abends hatte Felix Ribbe gegen Kai Wrede nach verlorenem ersten Satz das richtige Mittel gefunnden und ließ seinem Gegner in den folgenden Sätzen keine Chance mehr (-7,3,6,6). Aus einem Unentschieden war ein Auswärtssieg geworden: Spiel, Sieg und Meisterschaft!!  ​​ ​​​​ 

Kleine Serie der 1. Herren gerissen

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren scheitern knapp an Langenhagen – Mitte und unten bringen zu wenig

Spielgemeinschaft Langenhagen (SG) II - Adler Hämelerwald 9:6 (30:25). Betretene Gesichter gab es am Ende bei den Adlern. „Wir wollen an die letzten Erfolge anknüpfen und einen oder zwei Punkte mit nach Hause nehmen“, so Marvin Ohm bei der Begrüßung.

Es fing auch gut an. Zwei der drei Doppel wurden gewonnen. Marvin Ohm/Rene Miglitsch knackten das Langenhäger Spitzendoppel Feuerhahn/Kroker (6,7,2) und Andre Lukatis/Andy Oschem bezwangen Fesche/Bugs knapp (9,10,6). Doppel 3 Uwe Lukatis/Marco Schubert konnte jedoch gegen Schröter/Brandt nicht nachlegen (-6,-8,-12). „Wir sind immer besser ins Spiel gekommen, aber es hat leider nicht gereicht“, meinte Oldie Marco Schubert geknickt.

Oben lieferte sich Marvin Ohm mit Stefan Fesche einen packenden Kampf, den er unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes verlor (11,-6,-6,9,-13), während Andre Lukatis Tobias Schröter sicher im Griff hatte (4,7,5) und die Führung aus den Doppeln verteidigte.

In der Mitte gab es ebenfalls einen packenden Kampf über fünf Sätze zwischen Andre Kroker und Andy Oschem. Sah Andre nach einer 5:0-Führung im fünften Satz wie der sichere Sieger aussah, hatte er nicht mit der Kampfkraft des Adlers gerechnet. Punkt für Punkt robbte sich Andy heran und schaffte den Ausgleich zum 10:10. Aber wie Marvin Ohm gegen Stefan Fesche hatte auch Andy kein Glück und verlor hier 10:12 (-6,8,-13,7,-10). „Ich werde mir demnächst auch eine Brille zulegen“, schnaufte Adlers Käpt´n. Denn sein Gegner hatte nach jedem sechsten Ballwechsel erst einmal seine Brille abgesetzt.

Als dann Rene Miglitsch Jan Feuerhahn in drei Sätzen unterlag (-6,-5,-10), waren die Gastgeber erstmals in Führung. Marco Schubert sorgte zwar anschließend durch einen Viersatzsieg über Thomas Bugs (7,6,-10,1) für den sofortigen Ausgleich, aber Uwe Lukatis musste im letzten Einzel der Hinrunde Andreas Brandt nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren (-8,-10,-7). So stand es zur Halbzeit 5:4 für die Gastgeber.

Die Spannung hielt auch in der zweiten Halbzeit an. Stefan Fesche hielt Andre Lukatis in einem sehenswerten Spiel in vier Sätzen nieder (8,-9,7,5), während Marvin Ohm durch einen Viersatzerfolg über Tobias Schröter (-7,8,11,8) dafür sorgte, dass die Adler dran blieben: 5:6.

In der Mitte gelang Andy Oschem ein sicherer Sieg über Jan Feuerhahn (7,7,-8,4), während Rene Miglitsch kein Mittel gegen Andre Kroker fand (-3,-5,-6): 6:7.

Zeitgleich traten dann Uwe Lukatis und Marco Schubert an die Tische. Während Marco Schubert (“Ich wusste nicht mehr, was ich machen sollte, auf alles, was ich versuchte, hatte Andreas eine Antwort.“) sang- und klanglos gegen Andreas Brandt einging (-6,-6,-4), wurde am Nebentisch noch gekämpft. Wenn Thomas Bugs gewinnt, war das Spiel aus, wenn Uwe gewinnt, musste das Schlussdoppel gespielt werden.

Zunächst sah alles nach einem klaren Sieg für Thomas aus, schnell führte er 2:0 nach Sätzen. Aber Uwe schlug zurück, fightete, was das Zeug hielt, und kämpfte sich in den fünften Satz. Bei einer 5:3-Führung für Uwe wurden die Seiten gewechselt, aber das hieß noch lange nichts. Denn auch Thomas Bugs kämpfte wie ein Löwe, gab keinen Ball verloren. So ging es hin und her bis zum Stand von 9:9. „Uwe hat bei 9:9 auf seinen Schläger geguckt, da wusste ich, er ist jetzt zu nervös, das wird nichts“, beschrieb Andre Lukatis die Situation. Und in der Tat agierte Uwe in der Folgezeit zu ungestüm, wollte unbedingt den Punkt machen und verschlug zwei Bälle hintereinander (-6,-8,7,8,-9). Aus! Aus! Das Spiel war aus!

Als die Adler das Spielformular betrachteten, wurden ihre Gesichter noch länger. Es hatte nur drei Fünfsatzspiele gegeben, die die Adler alle verloren hatten, alle mit zwei Punkten Unterschied, zwei davon in der Verlängerung. „Uns haben nur sechs Bälle zum Sieg gefehlt, bitter“, so Käpt´n Andy Oschem. ​​ 

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren stolpern in Burgdorf – Felix Ribbe unten ungeschlagen

TSV Burgdorf VII – Adler Hämelerwald IV 5:5 (19:17). Mit einem blauen Auge kamen die Adler in Burgdorf davon. „Dass wir hier einen Punkt abgeben, damit haben wir nicht gerechnet. Die Sechste hatten wir doch schon geschlagen, was soll da gegen die Siebte schiefgehen?“ fasste Käpt´n Wolfgang Ecke die Gemütslage seiner Mannschaft zusammen. Aber als sie die Halle betraten, mussten sie feststellen, dass sie gegen eine ganz andere Mannschaft spielen mussten als im Hinspiel. „Das hat es früher nicht gegeben. Wenn man nie weiß, mit welcher Mannschaft der Gegner antritt, dann ist auf nichts mehr Verlass, dann ist einer Wettbewerbsverzerrung Tür und Tor geöffnet“, meinte Adlers Spitzenspieler Wolfgang Gilster. Doch zum Spiel:

Wolfgang Ecke/Felix Ribbe eröffneten das Spiel mit einem Dreisatzsieg über Sebold/Max Hildebrandt (6,8,11). Dagegen unterlagen Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes Christoph Hildebrandt/Hartig knapp (-9,-9,-8).

Oben fand Wolfgang Ecke gegen den Jugendlichen Leon Sebold kein richtiges Mittel (-3,10,-6,-2), während Wolfgang Gilster nach einem 0:2-Satzrückstand das Spiel gegen Doris Hartig noch drehen konnte (-2,-9,8,2,5).

Nachdem unten Karl-Heinz Brandes Christoph Hildebrandt nach drei Sätzen zum Sieg gratuliert hatte (-6,-7,-8), sorgte Felix Ribbe jedoch anschließend durch einen Viersatzsieg über Max Hildebrandt (3,6,-14,8) für den 3:3-Halbzeitstand.

Und es ging abwechselnd weiter. Wolfgnag Gilster unterlag im Spitzeneinzel Leon Sebold deutlich in drei Sätzen (-3,-4,-9), Wolfgang Ecke bezwang Doris Hartig in drei Sätzen (8,10,4).

Unten erspielte Felix Ribbe dann den so wichtigen fünften Punkt. Er bezwang Christoph Hildebrandt in vier Sätzen (6,8,-7,6).

Karl-Heinz Brandes sollte jetzt im letzten Spiel des Abends den sechsten Punkt machen und damit den Auswärtssieg sichern. Aber Kalle konnte gegen Max Hildebrandt nur den dritten Satz für sich entscheiden (-8,-10,2,-8).

2. Herren sichern nach Sieg über Arpke IV Klassenerhalt

Kreisliga Damen: Damen kehren ohne Zählbares aus Kirchhorst zurück

SSV Kirchhorst – Adler Hämelerwald 10:0 (30:3). Die Adlerinnen traten ohne ihr oberes Paarkreuz an. So gelangen ihnen nur drei Satzgewinne.

Rika Inhülsen/Maria Rodriguez unterlagen Weidlich/Reeps in vier Sätzen (-7,6,-4,-8) und Rika Inhülsen verlor gegen Kati Weidlich in fünf Sätzen (-7,-9,8,9,-3), wobei sie für ihre Aufholjagd nicht belohnt wurde.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren gelingt Pflichtsieg über den Tabellenletzten Ahlten III – Kapitän Andy Oschem setzt den Schlusspunkt

Adler Hämelerwald – TSG Ahlten III 9:3 (31:20). „Heute müssen wir nachlegen. Sonst war der Sieg über Engensen umsonst“, forderte Käpt´n Andy Oschem von seinen Mitspielern höchste Konzentration. Die nickten nur. Kein Lächeln war auf den Adler-Gesichtern zu entdecken. Die Anspannung war enorm.

Andre Lukatis/Andy Oschem eröffneten das Spiel mit einem Dreisatzerfolg über Schäfer/Sauer (9,6,6). Marvin Ohm/Rene Miglitsch mussten dagegen gegen Nacke/Matthias nach hartem Kampf eine Fünfsatzniederlage hinnehmen (-11,9,-3,6,-8).

Uwe Lukatis/Marco Schubert wussten, was die Stunde geschlagen hatte. Sie waren zum Siegen verdammt. Gegen das „Noppen-Team“ Ruhkopf/Rinaldi entwickelte sich ein wechselvolles Spiel, das in den fünften Satz ging. Hier führten die Adler bereits 8:3, mussten aber trotz Auszeit, die die Ahltener nicht von ihrer Aufholjagd abbrachte, das 10:10 hinnehmen. Gott sei Dank hielten ihre Nerven und sie siegten mit 12:10 (-13,7,8,-6,10). „Das war unheimlich wichtig, dass wir mit 2:1 aus den Doppel gehen, denn Andre und Marvin sind immer für zwei Punkte gut. Wir führen dann mit 4:1 und die Ahltener stehen unter Druck“, analysierte Andy Oschem.

Und es trat auch so ein. Andre Lukatis hielt Jens Nacke in vier Sätzen nieder (3,-5,1,9) und Marvin Ohm bezwang Helge Schäfer ebenfalls in vier Sätzen (5,3,-8,10).

Als dann auch noch Andy Oschem einen Viersatzerfolg über Raphael Matthias feierte (-6,7,6,6), stand es sogar 5:1. Aber dann schlich sich Nervosität in die Reihen der Adler ein.

Rene Miglitsch unterlag Frank Ruhkopf in fünf Sätzen (-8,7,-9,9,-8) und Uwe Lukatis brachte gegen Joshua Sauer in den ersten beiden Sätzen hohe Führungen nicht nach Hause und verlor in drei Sätzen (-10,-9,-4). Als dann auch noch Marco Schuberts Spiel gegen Ricardo Rinaldi auf Messers Schneide stand, ging bei den Fans der Blutdruck nach oben. Sollte das Spiel kippen? Sollte aus einem sicheren 5:1ein knappes 5:4 werden? Aber Marco biss sich Gott sei Dank durch, änderte im fünften Satz sein Spiel und siegte schließlich mit drei Punkten Vorsprung (-6,1,-9,8,8). So stand es 6:3 zur Halbzeit. Im Adlerlager schien wieder die Sonne.

Im Spitzeneinzel hatte Andre Lukatis mit Helge Schäfer seine liebe Mühe und Not. Erst im fünften Satz konnte er sich frühzeitig absetzen und siegte hier deutlich (-9,9,11,-8,4).

Marvin Ohm gelang dann der achte Punkt. Er bezwang Jens Nacke in drei Sätzen (9,5,0).

Andy Oschem setzte dann den Schlusspunkt. Nach fünf Sätzen hatte er gegen Frank Ruhkopf die Nase vorn (3,-4,2,-9,6).  ​​​​ 

Kreisliga Herren: 2. Herren besiegen Angstgegner Arpke IV – Oberes Paarkreuz mit weißer Weste

Adler Hämelerwald II – TTC Arpke IV 8:2 (27:9). Die Zweite war vor dem Spiel überaus nervös, ist doch Arpke IV der Angstgegner der Inhülsen-Truppe. Und dann musste noch ein Sieg her. „Wenn wir heute gewinnen, sind wir safe, dann haben wir den Klassenerhalt sicher“, beschrieb Käpt´n Peter Inhülsen die Situation vor dem Spiel.

Aber auch die Gäste hatten sich einiges vorgenommen, stecken sie doch tief im Abstiegskampf und benötigen jeden Punkt. So pokerten sie und setzten ihr nominell stärkstes Doppel an Position 2.

Aber sie hatten sich wohl verzockt. Denn Peter Inhülsen/Florian Walny bezwangen Mücher/Kaminski in drei Sätzen (8,8,7) und Marco Schubert/Bernd Waldenberger überließen Berndt/Berger nur den dritten Satz (8,8,-4,7).

Oben hatte Peter Inhülsen Jens Berger gut im Griff (-11,6,5,5) und Marco Schubert gönnte Heiko Berndt keinen Satz (7,10,5). So lagen die Gäste schon früh aussichtslos zurück.

Unten durchbrach Florian Walny Jeremi Kaminskis „Gummiwand“ nur im dritten Satz (-13,-6,6,-8), während Bernd Waldenberger Wolfgang Mücher in vier Sätzen bezwingen konnte (-5,9,2,5).

Im Spitzeneinzel ließ Peter Inhülsen gegen Heiko Berndt nichts anbrennen (5,4,3) und Marco Schubert zeigte gegen Jens Berger nur im ersten Satz Schwächen (11,5,4).

Florian Walny musste gegen Wolfgang Mücher in den ersten beiden Sätzen zittern, hatte im dritten aber deutlich die Nase vorn (9,9,7). Das letzte Spiel des Abends zwischen Bernd Waldenberger und Jeremi Kaminski ging dann über die volle Distanz. Im fünften Satz führte der Adler bereits mit 8:3 und verlor 8:11 (7,-6,7,-2,-8). Unglaublich! Auch eine Auszeit bei 8:10 hatte nichts gebracht. „Die Auszeit hättest du früher nehmen sollen“, meinte sein Paarkreuz-Partner Florian Walny. „Ich hab die nur genommen, weil Jeremi auch eine genommen hatte“, war Bernds entwaffnende Antwort.  ​​ ​​​​ 

1. Herren weiter auf dem Weg nach oben

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren entführen zwei Punkte aus Höver – Torsten Werner und Felix Ribbe mit makelloser Bilanz

TSV Höver – Adler Hämelerwald III 4:6 (17:21). Oben pfui, unten hui und in den Doppeln obenauf – so lässt sich das Spiel aus Adlersicht zusammenfassen. Nach einem gelungenen Start musste die Kaune-Truppe bis zum Ende zittern. Doch zum Spiel:

Jan Kaune/Felix Ribbe knackten das Höveraner Spitzendoppel Istas-Kelm/Bednarz in fünf Sätzen (8,-12,-10,7,8). „Wir hätten schon eher den Sack zumachen können. Satz 2 und 3 sind wirklich blöd gelaufen“, so Felix Ribbe. Da aber auch Moritz Luschei/Torsten Werner gegen Giese/Schulenburg nichts anbrennen ließen (-7,7,6,2), führten die Adler mit 2:0.

Das schien die Gastgeber schwer geärgert zu haben. Denn sie schlugen postwendend zurück. Marco Istas-Kelm hatte nach fünf Sätzen gegen Moritz Luschei das bessere Ende für sich (13,11,-11,-5,5) und Nils Bednarz bezwang Jan Kaune in drei Sätzen (8,11,7).

Aber unten war auf Felix und „Torte“ Verlass. Felix besiegte Thomas Giese in vier Sätzen (-11,7,9,4) und Torsten hatte Eric Schulenburg sicher im Griff (4,3,3). So stand es 4:2 zur Halbzeit aus Sicht der Adler.

Im Spitzeneinzel fand dann Jan Kaune gegen Marco Istas-Kelm kein Mittel und gratulierte seinem Gegenüber nach drei Sätzen zum Sieg (-6,-7,-5). Da auch Moritz Luschei Nils Bednarz in vier Sätzen unterlag (6,-8,-7,-9), stand es wieder unentschieden: 4:4.

Würden die Adler im unteren Paarkreuz ihr Kunststück aus der ersten Hälfte wiederholen können?

Bange Blicke richteten sich auf die beiden Adler. Aber sie hielten dem Druck stand, wollten unbedingt den Auswärtssieg. „Wenn du zweimal mit zwei Punkten führst und dann zweimal den Ausgleich kriegst, dann musst du eben alles tun, um dreimal mit zwei Punkten zu führen. So einfach ist das“, beschrieb Torsten Werner mit einem Lächeln die Situation aus seiner Sicht. Er legte auch gleich vor, gönnte Thomas Giese nur einen Satz (9,8,-6,6) und sorgte damit schon einmal für einen Punkt. Felix Ribbe wollte da in nichts nachstehen und schlug Eric Schulenburg in drei Sätzen (5,4,11). Damit stand endlich der Auswärtssieg fest.

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren siegen über den Tabellennachbarn aus Mellendorf deutlich

Adler Hämelerwald – Mellendorfer TV 9:0 (27:8). „Heute ist ein wichtiges Spiel. Beide Mannschaften brauchen heute die Punkte. Im Hinspiel haben wir knapp verloren. Das wollen wir heute besser machen“, so Marvin Ohm bei der Begrüßung. Die Adler hatten dabei den kleinen Vorteil, dass bei den Gästen die Grippe Einzug gehalten hatte. Christoph Evensen war zwar genesen, hatte aber Trainingsrückstand und Andre Dietrich sah aus wie das Leiden Christi, wollte seine Mannschaft aber nicht hängen lassen und trat an den Tisch.

Die Adler nahmen jedoch keine Rücksicht und gingen voll konzentriert in die Partie. Ergebnis war ein 3:0 in den Doppeln, praktisch schon eine Vorentscheidung. Andre Lukatis/Andy Oschem besiegten Grell/Czogalla in vier Sätzen (-6,10,6,8), Marvin Ohm/Rene Miglitsch siegten gegen Diietrich Evensen ebenfalls in vier Sätzen (-11,7,8,7) und Uwe Lukatis/Marco Schubert hatten gegen König/Steinberg schon nach drei Sätzen die Nase vorn (8,6,7).

Oben lieferte sich Andre Lukatis mit Christoph Evensen einen packenden Kampf, den er in drei Sätzen knapp für sich entschied (9,11,8). Marvin Ohm hatte gegen Andre Dietrich dagegen weniger Mühe und siegte ebenfalls in drei Sätzen (7,4,8). 5:0 – unglaublich!

In der Mitte musste Andy Oschem gegen Sebastian Czogalla über die volle Distanz gehen (6,-5,-9,6,3), während Rene Miglitsch gegen Sebastian Grell den Sack nach vier Sätzen zumachte (9,-7,8,7). Ein Heimsieg rückte immer näher!

Unten besiegte Uwe Lukatis Bernd Sternberg in vier Sätzen (-8,9,7,6) und Marco Schubert zitterte sich zu einem Fünfsatzsieg über Jens-Christian König (-8,7,8,-8,8). 9:0 – Ende! „Ich hatte mich wieder auf ein Mitternachtsspiel eingestellt. Jetzt so etwas“, Oldie Marco Schubert konnte es nicht fassen, dass mit seinem Sieg das Spiel schon vorbei war.

Kreisliga Damen: Damen verlieren knapp in Großburgwedel – Janin Barckmann oben ohne Niederlage

TTK Großburgwedel II – Adler Hämelerwald 6:4 (20:13). Die Adlerinnen hielten das Spiel wider Erwarten lange Zeit offen. „Vor dem Spiel hatten wir uns nicht viel ausgerechnet, aber dann lief es bei uns. Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar einen Punkt geholt“, meinte Mannschaftsführerin Janin Barckmann.

Sie bezwang an der Seite von Rika Inhülsen im Eröffnungsdoppel die Großburgwedeler Kombination Röllig/Nienburg in drei Sätzen (6,10,7), während Beatrix Reese/Tetyana Waedemeyer gegen Tosta Völker/Matern eine Dreisatzniederlage hinnehmen mussten (-5,-1,-5).

Auch oben wurden die Punkte geteilt. Rika Inhülsen bezog eine knappe Viersatzniederlgae gegen Spitzenspielerin Annabet Röllig (9,-1,-11,-8). Janin Barckmann dagegen hatte gegen Anja Nienburg nach vier Sätzen die Nase vorn (-7,4,8,8).

Unten gaben die Gastgeberinnen ordentlich Gas und setzten sich ein wenig ab. Julia Tosta Völker besiegte Tetyana Wedemeyer in drei Sätzen (1,1,4) und Andrea Matern gab Beatrix Reese in drei Sätzen das Nachsehen (7,2,8). So stand es 4:2 zur Halbzeit.

Die Adlerinnen schlugen jedoch sofort zurück. Janin Barckmann bezwang im Spitzeneinzel Annabet Röllig in vier Sätzen (-6,8,6,3) und Rika Inhülsen sorgte durch einen Dreisatzerfolg über Anja Nienburg (6,5,6) für den 4:4-Ausgleich.

Das untere Paarkreuz war jetzt gefordert. War ein Punkt möglich? Vielleicht sogar zwei? Die Adlerinnen hofften. Aber die Gastgeberinnen wollten ihrerseits einen Heimsieg feiern und gingen hochkonzentriert in die beiden letzten Spiele. Julia Tosta Völker ließ Beatrix Reese keine Chance (0,0,4) und Andrea Matern wackelte gegen Tetyana Wedemeyer nur im zweiten Satz (5,10,4).

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren feiern hohen Sieg gegen Dedenhausen – Wolfgang Gilster gestattet den Gästen den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald IV – MTV Dedenhausen IV 9:1 (28:8). Die Gäste waren nur mit drei Spielern angereist. So hatten die Adler leichtes Spiel. „Die Dedenhäuser haben sich tapfer gewehrt. So einfach war das dann doch nicht. Wenn unser erstes Doppel weggeht, läuft das Spiel vielleicht ganz anders“, zollte Mannschaftsführer Wolfgang Ecke den Gästen großes Lob für ihren Einsatz.

Doch zum Spiel:

Wolfgang Ecke/Felix Ribbe lieferten sich im Eröffnungsdoppel mit Nürnberg/Langenohl einen packenden Kampf, den sie mit insgesamt vier Punkten mehr auf ihrem Konto für sich entschieden (-10,9,9,10).

Oben konnte Norbert Brendel Hans-Henning Langenohl in vier Sätzen bezwingen (10,-7,6,6), während Wolfgang Gilster gegen Bernd Nürnberg nur den zweiten Satz gewinnen konnte (-8,5,-6,-2).

Unten hatte Karl-Heinz Brandes nach zwei hart umkämpften Sätzen gegen Valentyn Kruchynia das richtige Mittel gefunden und siegte in vier Sätzen (10,-9,3,4). So stand es 5:1 zur Halbzeit.

Oben gelang Norbert Brendel ein knapper Viersatzsieg über Bernd Nürnberg (7,8,-9,10). „Hätte ich den vierten verloren, hätte ich den fünften geschenkt. Ich war am Ende, habe kaum noch Luft gekriegt“, japste Adlers Spitzenspieler, der sich von seiner Grippe noch nicht vollständig erholt hatte. Wolfgang Gilster machte es in seinem zweiten Einzel besser, gab gegen Hans-Henning Langenohl nur den ersten Satz ab (-10,7,2,5).

Felix Ribbe hatte dann im letzten Spiel des Abends Valentyn Kruchynia sicher im Griff und siegte in drei Sätzen (7,5,2). ​​ 

1. Herren feiern Auswärtssieg beim Spitzenreiter aus Engensen

Kreisliga Herren: 2. Herren kommen in Ilten unter die Räder – Peter Inhülsen verhindert die Höchststrafe

TTG Ilten/Rethmar – Adler Hämelerwald II 9:1 (27:8). „Die Niederlage geht in Ordnung.Die Iltener waren richtig stark. Den einen oder anderen Punkt hätten wir aber trotzdem machen können“, lautete das Fazit von Mannschaftsführer Peter Inhülsen.

Schon in den Doppeln hatten die Gastgeber mehr Spielglück als die Adler. Peter Inhülsen/Florian Walny gaben ihr Doppel in vier Sätzen gegen Kohn jun./Pitzalis ab (6,-6,-4,-8) und Olaf Wundenberg/Bernd Waldenberger verloren knapp gegen Bültemann/Hempel (-9,-3,-11).

Als dann auch noch Florian Walny gegen Peter Kohn jun. die ersten beiden Sätze mit zwei Punkten Unterschied abgab, sah man nur noch „bedröppelte“ Gesichter bei den Adlern (-16,-9,-4).

„Fünfsatz-Peter“ Inhülsen erging es gegen Denis-Marko Pitzalis noch schlimmer. Er gab eine 2:0-Satzführung ab, wobei er Satz 3 und Satz 4 jeweils in der Verlängerung verlor. Im fünften hatte er dann keine Kraft mehr und gratulierte seinem Gegenüber zum Sieg (7,11,-12,-11,-5). „Wenn Du siehst, wie wir heute die engen Dinger gespielt haben, dann verlierst Du den Glauben an den Tischtennisgott“, so Peter sichtlich genervt.

Unten musste Bernd Waldenberger Sascha Bültemann ziehen lassen (-4,-5,-9) und Olaf Wundenberg ging nach fünf Sätzen gegen Dietmar Hempel als Verlierer vom Tisch (-10,7,5,-2,-8). So stand bereits zur Halbzeit der Heimsieg der Iltener fest.

Peter Inhülsen gelang dann endlich im Spitzenspiel gegen Peter Kohn jun. der erste Sieg (9,7,4). Es sollte der einzige an diesem Abend sein.

Denn Florian Walny fand kein Mittel gegen Denis-Marko Pitzalis (-5,-5,-8), Olaf Wundenberg hatte gegen Sascha Bültemann Pech am Schläger kleben (-2,-9,-11) und Bernd Waldenberger blieb gegen Dietmar Hempel ebenfalls ohne Satzgewinn (-7,-4,-4).

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren schlagen Spitzenreiter – Andre Lukatis/Andy Oschem machen im Schlussdoppel Auswärtssieg perfekt

TSV Engensen – Adler Hämelerwald 7:9 (29:27). Am Ende hatten die Adler Pipi in den Augen. Sieg beim Spitzenreiter, und das mit fünf Mann und 4:0-Rückstand. „Nach Doppel und Ohm und rechnerischer kampfloser Schott bereits 6:0 Engensen...doch dann breitet der Adler seine Flügel aus“, so Daniel Schott, der sich selbstlos zur Verfügung stellte, keinen Gedanken an seinen fallenden TTR-Wert verschwendete und den Adler vor einer Strafzahlung wegen unvollständigen Antretens bewahrte. Doch zum Spiel:

Uwe Lukatis verbreitete vor Spielbeginn Fake-News: „Marco und Daniel, Ihr seid heute Doppel 1, dann können Marvin und ich Doppel 3 spielen und können einen Punktb holen.“ „Dann muss ich ja auf jeden Fall den achten Punkt machen. Ich habe immer nur Druck“, so Oldie Marco Schubert, der Uwes Aussage für realistisch hielt. Bei der Begrüßung war es dann zur Gewissheit geworden. Schott/Schubert waren Doppel 3, das kampflos abgegeben wurde. Die Option, eventuell das Schlussdoppel zu spielen, wollte sich Adler-Käpt´n Andy Oschem nicht nehmen lassen.

Aber es fing gar nicht gut an. Marvin Ohm/Uwe Lukatis gewannen keinen Satz gegen das Engenser Spitzendoppel Steinbach/Emmel (-7,-1,-11) und Andre Lukatis/Andy Oschem fanden kein Mittel gegen Bartling/Engel (-7,-6,-5).

Als dann auch noch Marvin Ohm sein Spiel gegen Niels Bartling abgab (-6,-12,-8), schien ein Debakel bevorzustehen. „Heute kommen wir wenigstens mal früh nach Hause“, orakelte Marco Schubert.

Andre Lukatis sorgte zwar gegen Maik Steinbach für den ersten Adler-Punkt (8,6,2), aber Uwe Lukatis konnte nicht nachlegen und verlor trotz großartigen Einsatzes gegen Dominik Engel in drei Sätzen (-11,-5,-4), so dass die Gastgeber auf 5:1 erhöhten.

Andy Oschem hatte überraschend Sven Sengkin gut im Griff und feierte einen Dreisatzsieg (2,9,6). Als dann auch noch Marco Schubert Fabian Engel hauchdünn in fünf Sätzen bezwingen konnte (4,-8,4,-7,9), stand es zur Halbzeit „nur noch“ 6:3 für Engensen. „Zur Halbzeit hatten wir mehr erreicht als es zu Beginn aussah. Von Abschlachten konnte jetzt keine Rede mehr sein“, bewertete Marco Schubert die Situation.

Die zweite Halbzeit sah die Adler weiter in der Erfolgsspur. Andre Lukatis bezwang im Spitzeneinzel Niels Bartling in vier Sätzen (7,8,-8,9) und Marvin Ohm brauchte gegen Maik Steinbach nur einen Satz zu kämpfen, weil Maik verletzt aufgeben musste (2,0,0).

Die Adler waren urplötzlich dran. Nur noch 5:6.

Als dann auch in der Mitte beide Punkte kamen (Andy Oschem gönnte Dominik Emmel keinen Satz (8,7,4) und Uwe Lukatis rang Sven Sengkin nieder (8,-7,5,8)), schien sich eine Sensation anzubahnen. 7:6 stand es jetzt. Das nächste Spiel ging kampflos an die TSVer: 7:7.

Jetzt kam es auf Marco Schubert an. Würde er gegen Eike Kretzmeyer gewinnen können? Bislang war die Saison für ihn ja suboptimal gelaufen, 0:5 lautete seine Bilanz aus den bisher absolvierten Spielen. Auch dieses Mal schien er zu versagen. Er führte zwar 2:1 nach Sätzen und 10:7 im vierten (beim Stand von 10:9 nahmen seine Mannschaftskameraden eine Auszeit für ihn und flehten ihn an, jetzt einen anderen Aufschlag zu machen als zuvor. Marco nickte, machte auch einen anderen wie besprochen, machte damit aber keinen Punkt), konnte den aber nicht nach Hause bringen und musste in den fünften. Hier führte er wieder 10:9, konnte im nächsten Ballwechsel einen Schmetterschlag von Eike nur noch mit Mühe hoch auf den Tisch zurückbringen und sah sich schon in der Verlängerung. Aber Eike hatte Nerven bekommen, bekam den Ball an die Schlägerkante und verschlug (9,-3,8,-14,9). 11:9 für Marco, 8:7 für die Adler. Ein Punkt war sicher, ein Punkt, mit dem niemand gerechnet hatte.

Andre Lukatis/Andy Oschem wollten jetzt den zweiten. Hochkonzentriert gingen sie ins Schlussdoppel gegen Steinbach/Emmel, führten 2:1 nach Sätzen und lagen im vierten immer leicht im Rückstand. Beim Stand von 7:7 der Schock. Andy Oschem hechtete nach einem Ball, trat mit dem Fuß auf eine Bande, rutschte aus und lag auf dem Boden. Alle Adler fürchteten das Schlimmste. Aber Andy erwies sich zäh wie Oskar, rappelte sich auf und konnte weiterspielen. Aufatmen bei den Adlern! Zwar ging der vierte Satz verloren, aber im fünften waren Andre und Andy wieder voll da und machten nicht nur den Doppelsieg (-9,7,4,-7,5), sondern auch den Auswärtssieg perfekt.

Andy Oschem wäre nicht Andy Oschem, wenn er nicht bereits an das nächste Spiel denken würde. „Jetzt volle Konzentration auf Mellendorf am Mittwoch“, forderte er von seinen Jungs.

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren gegen Postler einen Punkt ab – Felix Ribbe wieder zuverlässiger Punktesammler

Adler Hämelerwald IV – Post SV Rot-Gold Lehrte VI 5:5 (20:18). „Das wird heute eng“, vermutete Mannschaftsführer Wolfgang Ecke. Und er sollte recht behalten.

Die ohne ihren Spitzenspieler Norbert Brendel, der krankheitsbedingt absagen musste, angetretenen Adler hatten alle Hände voll zu tun, eine drohende Niederlage abzuwenden.

Zunächst gingen die einzelnen Paarkreuze unentschieden aus.

Wolfgang Ecke/Felix Ribbe lieferten sich mit Bahl/Gehrke ein packendes Duell, das sie im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied für sich entschieden (-9,-9,7,5,9). Dagegen mussten Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes gegen Kusch/De Brosses eine Viesratzniederlage hinnehmen (-3,-4,7,-11).

Oben unterlag Wolfgang Gilster Robert Kusch in fünf Sätzen (15,-6,-7,7,-6), während Wolfgang Ecke Ex-Adler Wolfgang Bahl in drei Sätzen niederhalten konnte (9,8,10).

Unten hatte Felix Ribbe mit Alena de Brosses seine liebe Not, hatte aber immer die Nase vorn (10,3,9). Karl-Heinz Brandes bezog dagegen gegen Bernd Gehrke eine Fünfsatzniederlage (-5,-9,4,11,-5), so dass es 3:3 zur Halbzeit stand.

Und dann kam es knüppeldick. Wolfgang Gilster musste Wolfgang Bahl ziehen lassen (-3,-3,-5) und Wolfgang Ecke fand kein Mittel gegen Robert Kusch (-8,-3,-8).

Das untere Paarkreuz war jetzt gefordert, wenigstens einen Punkt zu retten. „Der Druck war schon da, da beißt keine Maus den Faden ab“, meinte denn auch Karl-Heinz Brandes.

Felix Ribbe erzielte den vierten Punkt. Nach in der Verlängerung gewonnenem ersten Satz hatte er gegen Bernd Gehrke das richtige Mittel gefunden und siegte sicher in drei Sätzen (11,5,7): 4:5.

Im letzten Spiel des Abends waren Karl-Heinz Brandes und Alena des Brosses nicht zu beneiden. Für Karl-Heinz ging es darum, die Niederlage abzuwenden, für Alena, aus einem Punkt zwei zu machen. Schließlich hatte Kalle nach vier Sätzen die Nase vorn (-7,11,6,7) und rettete seiner Mannschaft das Unentschieden.

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3. Herren mit Sieg und Niederlage

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren verlieren knapp gegen Großburgwedel – Oberes Paarkreuz macht vier Punkte

Adler Hämelerwald – TTK Großburgwedel II 6:9 (26:32). Die Adler hatten sich einiges ausgerechnet, bezogen am Ende aber eine bittere Niederlage. „Wenn drei von sechs keinen Punkt machen, dann kannst du auch nicht gewinnen“, bilanzierte Oldie Marco Schubert.

Beide Teams schenkten sich nichts. Die Stimmung war zwischenzeitlich giftig, als Michael Junker begann, Marvin Ohms Aufschläge zu monieren, Marcus Thiem sich über Zwischenrufe aufregte und Andy Oschem Marcus Thiem anschrie. Aber nach einiger Zeit beruhigten sich alle wieder und konzentrierten sich auf ihren Sport.

Andre Lukatis/Andy Oschem eröffneten mit einem Dreisatzerfolg über Mörig/Marius Junker (9,3,10). Aber sowohl Marvin Ohm/Rene Miglitsch, die in der Verlängerung des fünften Satzes unglücklich Lennart Junker/Thiem unterlagen (-9,5,-9,6,-10), als auch Uwe Lukatis/Marco Schubert (-6,12,-7,-5 gegen Michael Junker/Hermsdorf) konnten nicht nachlegen.

Oben lieferten sich Andre Lukatis und Marcus Thiem einen mehr als packenden Kampf über fünf Sätze, den der Adler glücklich für sich beenden konnte (11,-10,10,-10,11). Marvin Ohm beendete dagegen sein Einzel gegen Lennart Junker schon nach drei Sätzen erfolgreich (5,4,4), weil Lennart mit den Entscheidungen seines Vaters nicht einverstanden war und völlig von der Rolle geriet.

In der Mitte schlugen die Gäste jedoch sofort zurück. Marius Junker bezwang Andy Oschem in fünf Sätzen (10,-8,-9,12,6) und Sefan Mörig schlug Rene Miglitsch in drei Sätzen (8,9,6).

Als dann unten Uwe Lukatis Janina Hermsdorf nur einen Satz abnehmen konnte (-6,7,-7,-6) und Marco schubert gegen Michael Junker auch nur einen Satz für sich entschied (-6,5,-3,-6), führten die Gäste zur Halbzeit 6:3 und bei den Adlern schienen die Lichter auszugehen.

Es wäre auch so gekommen, wenn nicht das obere Paarkreuz wieder Leben in die Adler-Truppe eingehaucht hätte. Andre Lukatis bezwang Lennart Junker in vier Sätzen (9,2,-10,8) und Marvin Ohm tat es ihm gleich (7,7,-9,2 gegen Marcus Thiem).

Andy Oschem sorgte dann sogar für den nie für möglich gehaltenen Ausgleich zum 6:6. Er besiegte Stefan Mörig in vier Sätzen (4,-3,11,5).

Hoffnung keimte auf. Geht da noch was? Leider ging nichts mehr. Rene Miglitsch unterlag Marius Junker (-5,-9,-3), Uwe Lukatis zog gegen Michael Junker den kürzeren (-5,10,-8,-1) und Marco Schubert brachte gegen Janina Hermsdorf trotz zwischenzeitlich hoher Führung keinen Satz nach Hause (-9,-10,-9).

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren bezwingen Schlusslicht Eltze deutlich – Moritz Luschei gestattet den Ehrenpunkt

Adler Hämelerwald III – TTC Eltze III 9:1 (27:5). Der Grippevirus hatte bei den Adlern zugeschlagen. Jan Kaune, Thomas Jahnel, Torsten Werner fielen aus. Aber dieser Ausfall wurde gut durch Moritz Luschei, Felix Ribbe und Leonhard Heindorf kompensiert.

Hanh Pham/Felix Ribbe eröffneten das Spiel mit einem Viersatzerfolg über Timäus/Lehnert (-7,7,5,4). Moritz Luschei/Leonhard Heindorf erhöhten auf 2:0 (4,4,5 gegen Meisel/Evers).

Oben War hanh Pham klarer Sieger über Wolfgang Meisel (7,8,4), während Moritz Luschei mit Andre Timäus´ Noppen nicht zurechtkam und als Verlierer den Tisch verließ (-3,-5,-10).

Danach lief es aber wieder wie geschmiert.

Felix Ribbe hatte nur im ersten Satz Schwierigkeiten mit Dirk Evers (9,3,6) und Leonhard Heindorf machte es gegen Karl-Heinz Lehnert fast genauso (12,7,6).

Im Spitzeneinzel ließ Hanh Pham nichts anbrennen (6,5,5 gegen Andre Timäus) und Moritz Luschei ließ gegen Wolfgang Meisel in drei Sätzen nur zehn Punkte zu (2,3,5).

Unten hatte Felix Ribbe Karl-Heinz Lehnert sicher im Griff (8,4,4) und Leonhard Heindorf beendete die Partie mit einem Viersatzerfolg über Dirk Evers (-10,3,1,8).

3. Kreisklasse Herren: 3. Herren verlieren knapp in Arpke – Felix Ribbe unbesiegt

TTC Arpke VIII - Adler Hämelerwald III 6:4 (20:17). Eine knappe Auswärtsniederlage musste die Dritte in Arpke hinnehmen. „Wir mussten a) ohne Hanh antreten und b) waren wir immer noch nicht richtig fit, nachdem die Grippe zugeschlagen hatte. Dafür haben wir uns gut gehalten. Letztlich war unser 0:2 in den Doppeln ausschlaggebend für die Niederlage“, so Käpt´n Thomas Jahnel. Zum Spiel:

Thomas Jahnel/Torsten Werner konnten gegen Rex/Korte nur einen Satz gewinnen (-3,10,-3,-6) und Jan Kaune/Felix Ribbe kämpften sich zwar gegen Wurst/Bethmann nach 0:2-Satzrückstand noch in den fünften Satz, hatten dort aber nichts mehr hinzuzusetzen (-9,-9,7,5,-5).

Als dann auch noch Thomas Jahnel Spitzenspieler Gerhard Rex zum Sieg gratulieren musste (-4,-5,9,-9), sah es nach einer hohen Niederlage für die Adler aus.

Aber die wollten sich nicht so einfach in ihr Schicksal ergeben. Jan Kaune ließ Norbert Korte keine Chance (5,7,7) und Felix Ribbe sorgte mit einem Viersatzsieg über Wolfram Wurst (3,8,-4,10) dafür, dass die Gastgeber wieder den Atem der Adler im Nacken spürten.

Torsten Werner konnte leider gegen Heiner Bethmann nicht nachlegen (-3,-8,-9), so dass die Arpker 4:2 zur Halbzeit führten.

Nach dem Spitzeneinzel, das Jan Kaune gegen Gerhard Rex in drei Sätzen verlor (-4,-5,-3), führten sie sogar 5:2.

Thomas Jahnel hielt seine Mannschaft aber weiter am Leben. Er gewann gegen Norbert Korte in vier Sätzen (7,6,-3,9) und hielt damit seine Mannschaft im Spiel. Wenn unten beide kämen, dann lautete das Endergebnis „Unentschieden“.

Aber der Traum war schnell ausgeträumt. Denn Torsten Werner gab sein Spiel gegen Wolfram Wurst in vier Sätzen ab (-9,9,-5,-4). Da bedeutete der Dreisatzerfolg von Felix Ribbe über Heiner Bethmann (5,9,8) nur noch Ergebniskosmetik.