1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren feiern im letzten Spiel der Saison Heimsieg über Arminia – Unteres Paarkreuz gibt die Punkte ab
Adler Hämelerwald – SV Arminia Hanover IV 9:2 (28:9). Konzentriert und hochmotiviert gingen die Adler in die Partie. „Wenn wir heute nicht verlieren, dann sind wir gerettet“, beschrieb Spitzenspieler Andre Lukatis treffend die Situation, „wenn wir verlieren, wird uns Engelbostel wohl noch überholen und wir müssen in die Abstiegsrelegation.“
Darauf schien die Oschem-Truppe überhaupt keine Lust zu haben. Andre Lukatis/Andy Oschem eröffneten die Partie mit einem Viersatzsieg über Thurow/Shahani (9,-10,24), Marvin Ohm/Rene Miglitsch knackten das Armimen-Spitzendoppel Guinard/Kashian (14,7,8) und Uwe Lukatis/Marco Schubert erhöhten durch einen Dreisatzsieg über Egbers/Zenker (7,9,8) auf 3:0.
„Wenn du nach den Doppeln 3:0 führst, dann spielst du die Einzel viel entspannter, da hast du nicht mehr so viel Druck“, suchte Marvin Ohm nach einer Erklärung, warum die Adler wie entfesselt aufspielten.
Denn Andre Lukatis konnte Dirk Thurow in drei Sätzen bezwingen (9,10,4), Marvin Ohm hatte Luis Guinard sicher im Griff (5,3,6), Andy Oschem hatte gegen Markus Egbers nach drei Sätzen die Nase vorn (9,6,9) und Rene Miglitsch rang Vahid Kashian in fünf Sätzen nieder (8,8,-7,-3,4).
Nach sieben Spielen stand es 7:0 für die Adler. Unglaublich! Nur noch ein Sieg, und der Klassenerhalt war da.
Aber das untere Paarkreuz konnte nicht nachlegen. Uwe Lukatis gab sein Einzel gegen Sina Shahani in drei Sätzen ab (-9,-7,-7) und Marco Schubert konnte gegen Steffen Zenker nur einen Satz für sich entscheiden (-9,-6,9,-8). So stand es zwar 7:2 zur Halbzeit, der Vorsprung war immer noch komfortabel, aber was, wenn die Arminen jetzt Morgenluft gewittert hatten.
Alle Schwarzseher belehrte Andre Lukatis eines besseren. In beeindruckender Manier wies er im Spitzeneinzel Luis Guinard in die Schranken, siegte deutlich in drei Sätzen (1,5,7) und hatte damit den Klassenerhalt für seine Mannschaft gesichert.
Marvin Ohm war es dann vorbehalten, den letzten noch zum Sieg fehlenden Punkt zu machen. Gegen Dirk Thurow gelang ihm ein sicherer Dreisatzsieg (8,6,7).
Kreisliga Herren: 2. Herren siegreich in Uetze – Oberes Paarkreuz zu Null
TTC Rot-Weiß Uetze II – Adler Hämelerwald II 3:7 (14:25). „Über eure Aufstellung in Lehrte waren wir nicht erfreut“, so begrüßte der Uetzer Käpt´n die Adler. Damit spielte er darauf an, dass die Adler in Lehrte nur mit zwei etatmäßigen Spielern angetreten waren. Geht es doch bei Uetze und den Postlern darum, wer noch den Relegationsplatz erreichen kann. „Das können wir gut nachvollziehen“, entgegnete der Adler-Käpt´n Peter Inhülsen, „wir haben aber wenigstens noch einen Punkt in Lehrte geholt.“
Die Gastgeber gingen denn auch hochkonzentriert in die Partie. Budde/Hagemann brachten Peter Inhülsen/Florian Walny arg in Bedrängnis, gaben das Spiel aber nach vier Sätzen ab (10,-15,-8,-8). Krause/Meyer sorgten jedoch sofort für den Ausgleich. Sie bezwangen Marco Schubert/Bernd Waldenberger in vier Sätzen (-12,5,6,8).
Oben kam Marco Schubert gegen die Noppen von Declan Budde gut zurecht und siegte deutlich in drei Sätzen (1,8,5), während Peter Inhülsen einen glücklichen Fünfsatzsieg in der Verlängerung über Dylan Krause feierte (8,-9,4,-9,10). „Ich habe schon 10:6 geführt und dann habe ich gedacht, ich gebe das Spiel noch ab. Aber es ist ja noch einmal gut gegangen“, holte Peter Inhülsen auf der Bank tief Luft.
Unten hatte Bernd Waldenberger mit Markus keine Probleme, auch wenn er den dritten Satz abgeben musste (3,6,-8,6). Florian Walny musste dagegen gegen Jens Hagemann eine Fünfsatzniederlage einstecken (-10,-4,11,8,-6), so dass die Adler zur Halbzeit mit 4:2 in Führung lagen.
Im Spitzeneinzel wusste Peter Inhülsen seine Noppen besser einzusetzen als sein Gegner Declan Budde und gewann souverän in drei Sätzen (4,1,7). Marco Schubert kam wie schon Peter Inhülsen gegen Dylan Krause schwer ins Schwitzen, hatte aber am Ende nach vier Sätzen knapp die Nase vorn (-7,6,6,11).
Unten siegte Florian Walny gegen Markus Meyer, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, in drei Sätzen (10,6,4). Bernd Waldenberger konnte dagegen im letzten Spiel des Tages den zweiten Sieg von Jens Hagemann nicht verhindern. Er verlor in vier Sätzen (-10,-8,4,-5).
„Mein Sieg gegen Bernd war unheimlich wichtig. Wir und die Lehrter haben jetzt elf Punkte und die gleiche Spieldifferenz. Jetzt müssen die Lehrter im letzten Spiel in Wettmar mindestens einen Punkt holen. Wenn nicht, sind wir in der Relegation und die abgestiegen“, hofft Jens noch auf einen positiven Saisonausklang.