4. Herren feiern Auswärtssieg beim härtesten Verfolger und sichern sich die Meisterschaft

2. Kreisklasse Jungen: Jungen siegen gegen Kirchhorst deutlich – Unteres Paarkreuz holt vier Punkte

Adler Hämelerwald – SSV Kirchhorst 8:2 (24:15). Zuerst sah es gar nicht nach einem deutlichen Sieg der Adler aus. Erst im zweiten Durchgang konnten sie sich entscheidend absetzen.

Leonhard Heindorf/David Pham eröffneten das Spiel mit einem Dreisatzerfolg über Will/Daniels (18,3,6). Elias Gorny/Thies Marx bezogen dagegen eine knappe Dreisatzniederlage gegen Teipen/Stiebritz (-9,-10,-3).

Oben gelang Leonhard Heindorf ein Viersatzsieg über Simon Teipen (-9,7,6,9), während Elias Gorny unglücklich Jan Will unterlag (-4,-10,-10).

David Pham musste anschließend trotz hoher Siege in den ersten beiden Sätzen noch in den vierten, in dem er aber nichts anbrennen ließ (4,4,-6,8). Thies Marx machte es noch spannender. Er kämpfte sich nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Lauren Daniels in den fünften Satz und hatte dort das bessere Ende für sich (-9,-3,5,5,8). So stand es 4:2 zur Halbzeit.

Im Spitzeneinzel setzte sich Leonhard Heindorf knapp gegen Jan Will durch (9,9,-6,6) und Elias Gorny rang Simon Teipen in fünf Sätzen nieder (12,-9,-7,6,5), so dass damit schon der Heimsieg feststand.

Unten gaben die Adler dann auch keinen Punkt mehr ab. Sowohl David Pham (-9,7,9,2 gegen Lauren Daniels) als auch Thies Marx (10,-11,4,8 gegen Jonathan Stiebritz) gewannen ihre Spiele in vier Sätzen. ​​ 

1. Bezirksklasse Herren: 1. Herren trotzen Spitzenteam der Postler einen Punkt ab – Marco Schubert holt unten zwei Punkte

Adler Hämelerwald – Post SV Rot-Gold Lehrte 8:8 (33:36). Nach vier Stunden Spielzeit stand es endlich fest, Unentschieden. Wer mit diesem Ergebnis besser leben kann, wird sich erst am Saisonende herausstellen.

Für beide Teams stand sehr viel auf den Spiel. Die Postler durften nicht verlieren, wollten sie im Aufstiegskampf noch ein gewichtiges Wort mitreden, die Adler benötigten jeden Punkt im Abstiegskampf.

Und die Gastgeber starteten furios. Andre Lukatis/Andy Oschem besiegten Bonhage/Ude (6,8,-6,6), Marvin Ohm/Rene Miglitsch knackten das Post-Spitzendoppel Möller/Bortfeld in fünf Sätzen (-8,-5,10,4,6) und Uwe Lukatis/Marco Schubert erhöhten gegen Sendrowski/Tillmann (8,-15,-4,10,7) auf 3:0. „Das war glücklich. Im vierten lagen wir schon 6:10 hinten. Aber wir waren gut drauf, haben immer an unsere Chance geglaubt“, so Routinier Marco Schubert.

Andre Lukatis erhöhte durch einen Dreisatzsieg über Justin Bonhage (2,9,3) sogar auf 4:0 und im Adler-Lager begann man schon von einem Heimsieg zu träumen.

Aber die Postler wollten nicht klein beigeben. Sie schüttelten sich kurz und schlugen zurück.

Nico Möller gab Marvin Ohm in fünf Sätzen das Nachsehen (7,-5,9,-9,7), Wolfgang Bortfeld bezwang Andy Oschem in vier Sätzen (7,8,-10,9), Andre Sendrowski gab gegen Rene Miglitsch keinen Satz ab (7,2,7) und Kevin Tillmann setzte sich in fünf Sätzen gegen Uwe Lukatis durch (11,6,-9,-7,8). Aus einem 0:4-Rückstand hatten die Postler in kurzer Zeit einen 4:4-Gleichstand gemacht.

Im letzten Spiel der 1. Halbzeit sorgte dann Marco Schubert durch einen hart erkämpften Fünfsatzsieg über Volker Ude (11,-9,-4,12,6) für die knappe 5:4-Halbzeitführung.

Und dann kam der Höhepunkt des Abends, das Spiel der Spitzenspieler Andre Lukatis und Nico Möller, sehenswerte Ballwechsel, unbändiger Kampfeswillen auf beiden Seiten und natürlich ein Spiel über fünf Sätze. Andre sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, führte 2:0 nach Sätzen und im dritten 7:2, als Nico noch einmal alles in die Waagschale warf, was er hatte, alles zurückbrachte, was zurückgebracht werden musste, alles rein schoss, was rein geschossen werden musste, und den Satz noch drehen konnte. „Jetzt habe ich ihn“, warf er seinen Mannschaftskameraden beim Weg vom Tisch zur Mannschaftsbank zu. Seine Aussage schien sich zu bewahrheiten, denn den vierten Satz gewann er souverän. Im fünften Satz hatte sich Andre aber wieder gefangen, konnte gleich zu Beginn des Satzes in Führung gehen und gab diese nicht mehr ab (6,9,-13,-3,7). „Das war ein klasse Spiel. Die beiden haben in der 1. Bezirksklasse nichts verloren“, bekam Oldie Marco Schubert seinen Mund vor Staunen nicht mehr zu. Die Adler durften sich aber nicht zu lange freuen.

Die Postler blieben dran. Justin Bonhage gab Marvin Ohm in vier Sätzen das Nachsehen (4,-4,8,10) und verkürzte auf 5:6.

Jetzt musste es der Käpt´n richten. In dem ewig jungen Duell zwischen Andy Oschem und Andre Sendrowski standen die Chancen 50:50. Klar, dass die Partie über fünf Sätze ging. Nach drei Sätzen hatte der Lehrter die Nase vorn, aber Adlers Käpt´n kam zurück, hatte ein Mittel gegen Andres Spielweise entdeckt und zog seine Linie konsequent durch. Am Ende stand ein wichtiger Fünfsatzsieg des Adlers (7,-10,-5,5,5).

Rene Miglitsch konnte anschließend gegen Wolfgang Bortfeld nicht nachlegen und musste seinem Gegenüber nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren (-6,6,-2,-9).

Anschließend schien Uwe Lukatis gegen Volker Ude der so wichtige befreiende achte Punkt zu gelingen. Den ersten Satz entschied er dutlich für sich. Aber dann lief nichts mehr gegen Volkers Noppen und Uwe kassierte eine Viersatzniederlage (4,-8,-6,-3). So stand es vor den beiden letzten Spielen 7:7.

Marco Schubert behielt dann gegen Kevin Tillmann Gott sei Dank die Nerven. Nachdem er den ersten Satz deutlich gewonnen hatte, den zweiten mit einem einfachen Anti-Top-Rollaufschlag in der Verlängerung für sich entschieden hatte, erteilte ihm Kevin im dritten Satz eine Lektion. „Das sieht nicht gut, er weiß jetzt, wie es geht“, befürchtete Schubert das Schlimmste. Aber sein Mannschaftskamerad Rene Miglitsch richtete ihn auf, gab ihm die richtige Taktik mit auf den Weg. Und es klappte. Der Adler hatte im viersten Satz wieder die Nase vorn (7,10,-4,8) und sorgte damit für den achten Punkt.

Jetzt durften die Adler sogar auf zwei Punkte hoffen. Denn im Abschlussdoppel hatten sie bisher immer gut ausgesehen. Andre Lukatis/Andy Oschem kämpften dann gegen Möller/Bortfeld auch wie die Löwen, konnten die Postler aber nicht bezwingen (-10,-7,10,-6).  ​​ ​​ ​​ ​​​​ 

4. Kreisklasse Herren: 4. Herren feiern Auswärtssieg beim Meisterschaftskonkurrenten Uetze – Felix Ribbe macht den Sieg klar

TTC Rot-Weiß Uetze V – Adler Hämelerwald IV 4:6 (17:22). Als die Adler die Halle betraten, wussten sie, was die Stunde geschlagen hatte. Die Rot-Weißen hatten zahlreiche Fans in die Halle gelockt. Sie sollten Stimmung verbreiten, die Adler aus dem Konzept bringen. „Das war erst einmal ungewohnt. Wir spielen doch lieber, wenn alles um uns herum ruhig ist“, so Wolfgang Gilster. Aber die Ecke-Truppe ließ sich trotz der ungewohnten Umgebung nicht ins Bockshorn jagen, stellte sich schnell auf die Situation ein. „Wenn du dich durch ein bißchen Tam-Tam beeindrucken lässt und dadurch nicht deine gewohnte Leistung abrufen kannst, dann hast du den Sieg auch nicht verdient“, war Spitzenspieler Norbert Brendel von der mentalen Stärke seiner Mannschaftskameraden überzeugt.

Hochkonzentriert gingen sie dann auch gegen den Tabellenzweiten an die Tische, wussten sie doch, dass sie sich keine Niederlage leisten durften, sollte der Traum von der Meisterschaft nicht platzen und sie dauerhaft „Vize-Adler“ genannt werden. Doch zum Spiel:

Wolfgang Ecke/Felix Ribbe eröffneten das Spiel mit einem Viersatzerfolg über Ahrens/Erdmann (8,10,-12,8) und Wolfgang Gilster/Karl-Heinz Brandes legten nach. Sie bezwangen Fograscher/Wrede in fünf Sätzen (-7,5,11,-6,7). „Das war spielentscheidend, dass wir gleich 2:0 aus den Doppeln rausgehen“, so Karl-Heinz Brandes nach dem Spiel.

Doch die Gastgeber gaben sich nicht so leicht geschlagen. Timo Fograscher gewann knapp gegen Wolfgang Gilster (9,-6,9,9) und Theo Ahrens gab Adlers Spitzenspieler Norbert Brendel, der sich noch nicht völlig von der Grippe erholt hatte, in vier Sätzen das Nachsehen (12,5,-10,4).

Wer jetzt meinte, dass die Adler geschockt waren, sah sich getäuscht. Sie schlugen sofort zurück. Felix Ribbe hielt Niclas Erdmann in vier Sätzen nieder (2,-9,10,5) und Wolfgang Ecke gewann gegen Kai Wrede in drei Sätzen (8,10,5). So stand es 4:2 zur Halbzeit aus Sicht der Adler.

Im Spitzeneinzel sorgte Norbert Brendel durch einen Dreisatzsieg über Timo Fograscher (3,7,14) für den fünften Punkt, der praktisch die Meisterschaft bedeutete.

Die Gastgeber gaben aber nicht auf, setzten sich weiter zur Wehr und waren erfolgreich. Theo Ahrens brachte Wolfgang Gilster eine Dreisatzniederlage bei (9,7,13) und Niclas Erdmann gewann, wenn auch glücklich in der Verlängerung des fünften Satzes, gegen Wolfgang Ecke (-8,-4,11,2,10). „Ich hätte mich treten können, ich führe 2:0 und bring das Ding nicht nach Hause“, so Wolfgang Ecke völlig zerknirscht.

Im letzten Spiel des Abends hatte Felix Ribbe gegen Kai Wrede nach verlorenem ersten Satz das richtige Mittel gefunnden und ließ seinem Gegner in den folgenden Sätzen keine Chance mehr (-7,3,6,6). Aus einem Unentschieden war ein Auswärtssieg geworden: Spiel, Sieg und Meisterschaft!!  ​​ ​​​​